Palace of Knossós

◷ Samstag, 05.09.2015

 

Hallo ihr Lieben,

 

heute folgt ein weiterer Post zu unserem Urlaubsprogramm auf Kreta - und zwar möchte ich euch von unserem zweiten Ausflug zum Palast von Knossós berichten!

 

Der Palast von Knossós liegt im mittleren Osten Kretas, nicht weit von Heraklion und ist einer von mindestens vier Palästen, die früher über ganz Kreta verteilt waren. Er war einst der Sitz des König Minos, Sohn von Zeus und der phönizischen Prinzessin Europa. Er gilt als Begründer der minoischen Kultur und ist vor allem durch die legendäre Figur des Minotaurus bekannt - ein Ungeheuer, halb Mensch, halb Stier, welches sich Könis Minos in einem Labyrinth unterhalb des Palastes gehalten haben soll. Heute erinnern an dieser Stelle jedoch nur noch Ruinen an den über 3.000 Jahre alten Palast...

 

Als eine der beliebtesten und damit auch meist besuchten Sehenswürdigkeiten Kretas, ist der Palast von Knossós leider total überlaufen. Als wir am späten Vormittag dort ankamen, warteten auf dem Parkplatz bereits große Reisebusse mit Massen an Touristen, sodass wir unser Auto etwas weiter entfernt am Straßenrand parken und ein Stück laufen mussten. Am Eingang erwartete uns dann eine abschreckend lange Schlange, die sich aber glücklicherweise relativ schnell auflöste, sodass wir nicht lange anstehen mussten bis wir reinkamen.

 

Drinnen angekommen haben wir uns dann dafür entschieden, den Rundgang alleine zu machen und auf einen Guide zu verzichten. Aufgrund des hohen Andrangs waren meine Erwartungen entsprechend hoch. Der Rundgang war jedoch sehr ernüchternd und ich musste feststellen, dass die anfängliche Euphorie schnell verflogen war. Vereinzelt sieht man zwar noch relativ gut erhaltene Überreste des Palastes mit Säulen und bunten Gemälden, aber ansonsten muss ich leider sagen wie es ist - das meiste sind einfach nur ein Haufen Steine! Anfangs haben wir uns wirklich noch Mühe gegeben und versucht vorzustellen, wie der Palast und das Leben dort ausgesehen haben könnten. Allerdings wirkt die Rekonstruktion zum Teil völlig ohne Anhaltspunkte und entspricht wahrscheinlich mehr der Fantasie als der tatsächlichen Hostorie, sodass wir es dann irgendwann aufgegeben haben. Nach etwa anderthalb Stunden waren wir dann mit dem Rundgang durch, haben uns einen leckeren Eiskaffee in dem süßen Café am Eingang gegönnt und die Zeit noch ausgiebig genutzt, um ein paar schöne Fotos zu machen - zumindest als Location eignen sich die Ruinen nämlich ziemlich gut.

 

Mein persönliches Fazit: Wahrscheinlich hört es sich jetzt schlimmer an als es in Wirklichkeit war. Im Endeffekt hatten wir trotzdem einen schönen Ausflug und es kommt ja auch immer darauf an, was man selber daraus macht. Ich persönlich fand die Sehenswürdigkeit an sich halt einfach relativ unspektakulär, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich schon eindrucksvollere Paläste und Ruinen gesehen habe. Trotzdem finde ich, dass man bei einem Urlaub auf Kreta den Palast von Knossós zumindest einmal gesehen haben sollte. Ich würde jedoch empfehlen, es mit noch etwas anderem zu verbinden was vielleicht in der Nähe liegt, da der Rundgang nicht allzu viel Zeit in Anspruch nimmt und für einen Tagesausflug daher nicht geeignet ist bzw. sich eine Anreise von weiter weg für den rundgang allein nicht lohnt.

 

Eure Samira

 

PS: Nach unserem Ausflg zum Palast von Knossós haben wir uns danach noch auf den Weg zu einer Auffangstation für Hunde gemacht. Da diese ebenfalls in der Nähe von Heraklion liegt, haben wir das gleich miteinander verbunden und so den Rest des Tages optimal genutzt. Vorab hatten wir uns bereits im Internet auf der Website www.kreta-hunde.de informiert und wollten uns gerne als Flugpaten anbieten. Als wir dort ankamen, wurden wir nett empfangen, durften das Gelände besichtigen und sogar mit den Hunden spielen. Da zu diesem Zeitpunkz jedoch keinen Bedarf bestand, ist eine Patenschaft leider nicht zustande gekommen. Trotzdem werden wir es beim nächsten Urlaub wieder versuchen, denn nicht nur auf Kreta gibt es Auffangstationen für hilfsbedürftige Tiere, die für jede Art von Unterstützung dankbar sind. Der Aufwand ist wirklich minimal und man rettet damit das Leben eines oder mehrerer Vierbeiner!

 

 

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